Gästebuch

 

 

 

 

Braucht mein Kind eine Zahnspange?

 

 

Zahnspangen sind in aller Munde: jedes Jahr bekommen über eine Million  Kinder in Deutschland eine Zahnspange. Dass Kinder heute häufiger mit Zahnspangen versorgt werden als früher, hat mehrere Gründe: die Eltern legen größeren Wert auf gesunde und gerade Zähne. Außerdem kennt man heute die schädlichen Folgen von Zahn- und Kieferfehl- stellungen besser als früher. Und schließlich akzeptieren heute die meisten Kinder eher eine Zahnspange, weil sie unter den Gleichaltrigen längst kein Makel mehr ist.

 

 

Zahnregulierung - nur wegen der Schönheit?
Makellose Zähne sind für den Kieferorthopäden ein Nebeneffekt. Er entscheidet nach medizinischen Gesichtspunkten darüber, ob die Fehlstellung die Gesundheit beeinträchtigen kann. Aber was gut funktioniert und gesund ist, sieht auch gut aus!

 

 

Wann muss eine Spange wirklich sein?
Sitzen einzelne Zähne schief im Kiefer oder stimmt der Biss nicht, weil Ober- und Unterkiefer nicht richtig zusammenpassen, dann kann dies schon bald Folgen haben: z. B. Magen- und Darmbeschwerden durch eine schlechte Kaufunktion, Sprach- oder Zungenfehler uvm. Falls die Zähne kreuz und quer stehen, kann es auch verstärkt zu Karies kommen. Nicht zuletzt werden Nacken- und Kiefermuskulatur und damit auch die Haltung negativ beeinflusst. Hals und Atemwege werden  belastet, wenn der Mund sowohl nachts beim Schlafen als auch tagsüber beim Atmen nicht richtig geschlossen wird.

 

 

Behandlungsbeispiel:

12-jährige Patientin; durch Daumenlutschen entstandene extreme Rücklage des Unterkiefers und lückig vorstehende Schneidezähne im Oberkiefer

Zwischenergebnis nach 9 Monaten Tragezeit von funktionskieferorthopädischen Geräten (Vorschub- doppelplatten); Fortsetzung mit soeben eingesetzter festsitzender Apparatur

 

 

Was sind die häufigsten Gründe für eine Behandlung?

  • Zurückliegender Unterkiefer
  • Vorstehender Unterkiefer
  • Engstand
  • frontal offener Biss
  • Kreuzbiss
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    Wodurch entstehen Zahn- und Kieferfehlstellungen?
    Der Grund für solche Fehlstellungen liegt manchmal in der Veranlagung, aber oft sind die Probleme hausgemacht:
    Daumenlutschen, Zungenfehllage, Nägelkauen, aber auch Nuckelflasche oder Dauertröster führen zu Verformungen. Die noch weichen Oberkieferknochen werden nach vorn gedrückt. Dadurch stehen die Frontzähne später vor.
    Schlecht ist auch, wenn die Milchzähne wegen Karies zu früh ausfallen. Dann kippen die Nachbarzähne in die entstandene Lücke, die bleibenden Zähne wachsen schief heraus (siehe auch
    Frühzeitiger Milchzahnverlust).

     

     

    Aber auch durch misslungene Behandlungsergebnisse können Zahn- und Kieferfehlstellungen entstehen. Manche Fehlstellungen lassen sich bereits in kurzer Zeit wieder “gerade- richten” (s. Foto unten), manche Zahnfehlstellungen sind leider nur noch mit Kompromissen zu Ende zu bringen.

    Abb. 1: Zustand bei Behandlungsübernahme; durch langjährige Vorbehandlung extremer Eckzahnaußenstand und Wurzelresorptionen!
    Abb. 2: Behandlungsabschluss nach 3/4-jähriger Weiterbehandlung mit fester Apparatur

     

     

     

     

    Kieferorthopädie für Kinder
    Wann sollte mit der Behandlung meines Kindes begonnen werden?

     

     

     

    Bei meinem Kind sollen gesunde Zähne gezogen werden
    - muss das wirklich sein?

    Zahnentfernungen sind nur in Ausnahmefällen notwendig!

     

     

     

    Bionator-Therapie
    Wann kann bzw. soll mein Kind mit einem Bionator behandelt werden?

     

     

     

    Frühzeitiger Milchzahnverlust
    Zahnverlust durch Unfall oder Karies - was ist zu tun?

     

     

     

    Behandlungsabschluss - und nun?
    Gezielte Maßnahmen für eine dauer- hafte Stabilisierung des Ergebnisses

     

     

     

    Myofunktionelle Therapie
    Was hat die Zahnstellung mit dem Sprechen und dem Zusammenspiel der Muskeln im Mund zu tun?

     

     

     

    Die Mundvorhofplatte
    Hilfsmittel zur Vorbeugung von Zahnstellungs- und Kieferanomalien

     

     

     

    Mein Kind lutscht am Daumen
    Auswirkungen auf die Entwicklung der Zähne und Kiefer und Möglichkeiten zur Abgewöhnung

     

     

     

    Zahnunfall
    Was kann man tun?

     

     

     

    Kostenübernahme
    Wer übernimmt die Kosten für die Behandlung meines Kindes?

     

     

     

    Unsere Krankenkasse möchte die Kosten für eine Behandlung nicht übernehmen (KIG-Einstufung)
    Rechtliche Grundlagen und sollen wir die Behandlung trotzdem durchführen lassen?

     

     

     

     

     

    © Dr. Jörg Schwarze · Richard-Wagner-Str. 9-11 · 50674 Köln · Tel. 0221-212020                                                 | e-mail