Gaumennahterweiterungs-Apparatur

 

 

 

Zustand vor Behandlung bei einer 20-jährigen Patientin: extremer Schmalkiefer mit massivem Frontengstand; die Zahnpflege war an den Frontzähnen innen und außen deutlich erschwert. Zudem liegt eine Zungenfehlfunktion vor.

Zustand nach chirurgisch unterstützter Gaumennaht- erweiterung. Die Apparatur kann nach ca. 3 Monaten entfernt werden. Währenddessen wird bereits mit dem Lückenschluss mittels fester Zahnspange (unauffällig mit transparenten Brackets) begonnen.

Zustand nach nur wenigen Monaten. Die durch die Gaumennahterweiterung entstandene große Lücke zwischen den Schneidezähnen wurde gänzlich geschlossen. Die Zungenfehlfunktion wird weiterhin beim Sprachtherapeuten behandelt.

 

 

 

Bei viel zu geringem Breitenwachstum des Oberkiefers sollte eine einfache "Dehnung" der Zahnreihen vemieden werden, da diese Bewegung nur in bestimmten Wachstumsphasen dauerhaft stabil bleibt. Bei der Gaumennahterweiterung wird die Breitenzunahme des Oberkiefers dadurch erzielt, dass die beiden Gaumenfortsätze, welche in der Mitte durch eine sogenannte Sutur oder Gaumennaht getrennt sind, erweitert werden. Bis zum jugendlichen Alter ist die Gaumennaht noch nicht verknöchert, wodurch man sie problemlos erweitern kann. Bei Erwachsenen muss die Gaumennahterweiterungs-Apparatur aufgrund der geschlossenen Knochennähte chirurgisch unterstützt werden (s. Foto oben). Die abgebildete modellgegossene Apparatur wird speziell für den Patienten im Labor angefertigt und ist das auf diesem Gebiet das ästhetischste, hygienischste und zuverlässigste Behandlungsgerät.

 

 

 

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