Gästebuch

 

 

 

 

Kieferorthopädisch-
kieferchirurgische
Kombinationstherapie

Bei sehr ungünstigen anatomischen Verhältnissen, die durch reduziertes oder überschießendes Kieferwachstum während der Wachstumsphase entstanden sind, ist es oftmals sinnvoll, Ober- und/oder Unterkiefer in ihrer Lage zueinander chirurgisch zu korrigieren (z. B. bei offenem Biss, Progenie, Retrognathie). Die dafür notwendigen Operationen kommen aus dem Bereich der plastischen Chirurgie.

 

 

Wird sich mein Äußeres nach dem Eingriff verändern?
Bei entsprechender Indikation führt diese Behandlung zu einem besseren und durch die Entspannung und Harmonisierung der Gesichtszüge deutlich jüngeren Aussehen. Hierbei kann und muss der Kieferorthopäde allerdings vorher genauestens abwägen, ob der chirurgische Eingriff nicht einen nachteiligen Effekt auf die äußere Erscheinung bewirken kann. Hierzu sollte auch der behandelnde Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurg hinzugezogen werden.

 

 

Ist diese Operation gefährlich?
Die Operationstechniken wurden in den letzten Jahren durch den Einsatz moderner Osteosynthese-Verfahren (Miniplatten) deutlich verfeinert. Dies wirkt sich positiv auf den Heilungsverlauf, die Stabilität der Ergebnisse und Patientenkomfort aus. Diese verhältnismäßig risikoarmen Operationen gehören heute zu den Routineverfahren speziell ausgebildeter  Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgen.

 

 

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden?
Vor dem chirurgischen Eingriff muss gewährleistet sein, dass die Ober- und Unterkiefer-Zahnbögen kieferorthopädisch so ausgeformt sind, dass sie nach der Operation gut aufeinander passen.

 

 

Welche Zahnspangen kommen bei dieser Therapie in Frage?
Je nach Zahn- bzw. Kieferfehlstellung kann die Behandlung in manchen Fällen entweder gar keine, festsitzende oder herausnehmbare (z. B. Invisalign-)
Apparaturen erfordern.

 

 

Behandlungsbeispiel:

Abb. 1:  vor Behandlung
Abb. 2:  1 Woche vor OP
Abb. 3:  abgeschlossene Behandlung

 

 

Was sollte ich noch zur OP wissen?
Je nach Operationsart ist mit einem Krankenhausaufenthalt von bis zu einer Woche zu rechnen. Schmerzen können bei diesen in Vollnarkose durchgeführten Eingriffen in den ersten Tagen auftreten, werden jedoch durch Gabe von Schmerzmitteln beseitigt. Aufgrund des schnellen Heilungsverlaufes stellt sich eine gute Kaufunktion bereits nach ca. 1-2 Wochen ein. Schwellungen und ggfs. Taubheitsgefühl sind von Patient zu Patient unterschiedlich. Hierüber wird der Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurg Sie ausführlich aufklären.

 

 

Fazit
Viele Patienten erleben nach dieser Operation zum ersten Mal das Gefühl eines perfekten Zusammenspiels ihrer Kiefer und Zähne, was teilweise bedeutet, dass vormals gemiedene Nahrungsmittel z.B. nicht mehr mit den Seitenzähnen abgebissen werden müssen, sondern – wie bei jedem anderen Menschen auch – mit den Schneidezähnen.

 

 

Das deutlich verbesserte Aussehen, insbesondere bei Patienten mit einem zu stark ausgeprägten oder deutlich unterentwickelten Unterkiefer, führt oftmals zu einer dramatischen  Verbesserung des Lebensgefühls. Ein regelrechtes „Aufblühen" ist sehr häufig zu beobachten.

 

 

Übernimmt meine Versicherung die Kosten für diese Behandlung?
Private Krankenversicherung:
Ja, gemäß Tarif für Kieferorthopädie.
Beihilfe:
Ja, im Rahmen der Beihilfeverordnung. (Kosten für spezielle Techniken sowie Leistungen über dem 2,3-fachen Satz werden unter Umständen nicht bezahlt)
Gesetzliche Krankenkasse:
Ja, Kosten für eine ausreichende und wirtschaftliche Behandlung werden bezahlt. Maßnahmen für eine schonendere und ästhetischere Behandlung (z.B. transparente Brackets) müssen privat bezahlt werden.

 

 

 

 

Ästhetische Aspekte
Die meisten Erwachsenen wünschen sich lediglich die Begradigung ihrer Schneidezähne...

 

 

 

Invisalign
Die nahezu unsichtbare Behandlungs- methode mit transparenten Schienen...

 

 

 

Lingualbehandlung
Die für den Außenstehenden nicht sichtbare, zungenseitig angebrachte festsitzende Apparatur...

 

 

 

Kieferorthopädie für Erwachsene
Wann ist eine Behandlung im Erwachsenenalter noch möglich?

 

 

 

Stabilisierung nach der Behandlung
Gezielte Maßnahmen sichern das erzielte Ergebnis und verhindern einen Rückfall

 

 

 

Metallzahnspange - muss das sein?
Mittlerweile gibt es eine Vielzahl optisch gering bis gar nicht beeinträchtigender Apparaturen

 

 

 

 

 

© Dr. Jörg Schwarze · Richard-Wagner-Str. 9-11 · 50674 Köln · Tel. 0221-212020                                                 | e-mail